
Um den Pfingstsonntag zu nutzen ging es schon früh los - um 8:00Uhr ar alles bereit und das Wetter war hervorragend. Irgend was um die 15 Grad und sonnig. Mit guter Laune startete ich in Kommern. Um den Nationalparkrand zu erreichen wurde der schon oft geübte Weg entlang des Mühlenparks- Hostel genommen. Parallel zur K27 ging es durch Bleibuir und Wielspütz wo der Waldrand erreicht wurde. Am Hahnenberg vorbei wurde die Ohlweghütte anvisiert. Kurz vorher jedoch geht es rechts zum Wanderparplatz Sandgrube. Trotz des Wetters und des Feiertages waren hier so gut wie keine Wanderer anzutreffen. Entlang des Hergartener Wanderweges A5 und A4 erreichte ich den Wildnisstrail und schlug den Weg in Richtung Maria Wald ein. Pünktlich um 9:45Uhr empfing mich die Abtei mit Glöckengeläut, was natürlich nicht mir galt sondern den Gläubigen, die sich auf dem Parkplatz zur Messe einfanden. Durch den Hohlweg hinauf wurde das Haus Kermeter erreicht. Hier wurde der "Kermeter Pilgerweg" (Teil des Krönungsweges) der entlang der L249 verläuft eingeschlagen. Noch vor Wolfgarten lockte mich das Schild zum Urftsee. Eigenedlich hatte ich geplant über Wolfgarten nach Gemünd zu fahren- aber auf Grund der Wandererdichte kamen mir Zweifel am problemlosen gelingen der Abfahrt. Statt dessen nahm ich die Abfahrt zum Urftsee. Der von der Landstraße abgehende Fahrweg wurde schnell enger, so dass ich nur noch die fast zugewachsenen Fahrspuren nutzen konnte.In den Vlatten nennt es sich hier. Ein schöner "Doubletrail" - ohne Wanderer. Unten an der alten K7 angekommen war es Zeit für den Köterriegel und ein Foto. Nach der Eröffnung in 2009 war ich wieder an der "Eifelgate". Den flüchtigen Gedanken Vogelsang noch mitzunehmen schlug ich beiseite und machte mich auf den Weg nach Malsbenden. An der Gemünder Kirche nahm ich den Kanzelandstieg am Müsgeshardt hinauf. Zwischen Pauluskopp und Nachtberg erreichte ich die Bundesstraße bei Olef. Der letzte Punkt der Reise Stand auf dem Plan. Der Wackenberg. Diese Überfahrt dauerte etwas, da die Temperaturen stiegen und sich auch die geleisteten Höhenmeter bemerkbar machten. Wir hatten ja auch schon 11:00Uhr und ich wollte Mittags wieder in Kommern sein. Vorbei an Wanderreitern aus Aachen mit denen ich auf dem Wackenberg einen kleinen Plausch abhielt erreichte ich Kall und probierte einen neuen Anstieg zur Wallenthalerhöhe aus. Die L206 wurde gequeert und es ging flux über Scheven Kallmuth und Strempt wieder nach Hause -> 11:40Uhr - geschafft.
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