
Halloween Bike Tour 2010
Alleine der Fyler zur Tour -Hubert´s Einladung- war schon der Hammer.
Oder besser die Säge;-).

Zu 14 Gesellen traten wir kurz nach 10:30Uhr die Fahrt in´s Ungewisse an. Nach dem Horrortyp auf dem Bild schwante mir schon Böses. Frohen Mutes ging die Reise los. Entlang des Ausfallweges am Mühlenpark. Das erste nicht eingeplante Schmanker´l erwartete uns bei der Überqueerung der Bundesstraße auf der Stahlbrücke. Hier war schon fast der erste TouchDown fällig da die Riffelblechplanken auf Grund der Feuchtigkeit Eisglatt waren. Also wurde brav geschoben, bis wir wieder matschigen Boden unter den Stollen hatten.

Der erste Anstieg führte uns zur Sommerrodelbahn. Hier ahnten wohl auch die letzten, welch Ritt uns erwartete. Also nix mit ner kleinen gemütlichen Runde und dann schnell an den gedeckten Kaffeetisch. Weiter ginge es entlang des Freilichtmuseeums nach Glehn und Bleibuir. Das nächste Ziel hies "Kohlweghütte". Bei Voissel trennte sich dann Karl Hammelrat von uns um dem Nachzügler der Gruppe auf anderen Wegen die Landschafft näher zu bringen. DIe ersten Höhenmeter hatten Ihn schon ausgepumpt. So hiess es Good Bey, was für alle wohl das Beste war. In Höhe der Kohlweghütte begegnete uns der erste "Höllenhund". Das kleine schwarze Tier -vermutlich Herrenlos- gab bei unserem Anblick vollgas und preschte den Waldweg entlang. Das Tempo war schon beachtlich für die geschätzte Schulterhöhe von 15cm. Man gab der GAs. Zu seinem Leidwesen jedoch genau in unserer Fahrtrichtung. Vor dem Eulenweg nahm er jedoch die erste Rechts. Fastziniert sah Dieter wohl dem Köter (Hund) nach und vergas das Bremsen und fuhr auf den Köter (Hubert) auf. So kam es zum ersten Auffahrunfall in der Kötergeschichte. Ohne grösseren Schaden ging es über den Eulenweg hinab. Unten im Tal setzten alle Ihre Reise in Richtung Kall fort. Den Anstieg am Kaller Mühlenweg zum Trimm Dich Pfad hinauf habe ich leider auch dieses mal wieder schieben müssen- aber nur die ersten 10m - es wird noch- Der Trimm Dich Pfad führte zum Parkplatz am Kreuz wo es wohl in der letzten Woche Forstarbeiten gab. Mann- würd ich den Wald so verlassen würd mich keiner mehr mit der Säge an die Bäume lassen. -
Räumt doch auf wenn Ihr fertig seit!

Queer durch Kall ging es wieder Bergan in Richtung Loshardt.

Hier quälten sich schön alle hoh, bevor ein Superflowiger Trail uns nach Sötenich brachte. Es stand wieder "Höhenmeter" auf der Ansagetafel als es in Richtung Keldenich ging. Wie auch sonst -der Ort liegt halt oben. Als erneute Belohnung für die Strapazen stand nun das Königsfelder Tal auf dem Plan. Schnell erreichten wir den Veybach. Hier lauerte schon das ultimative Schmanker´l auf die Truppe. Fast so drohend wie der Typ auf dem Flyer lag der Aufstieg nach Lorbach vor den Stollen. Nichts desto Trotz gaben Thorsten und Wilfried tüchtig Gas. Kein Wunder bei den Hm in den Unterschenkeln wars für >Donner< ein Kinderspiel.

Über den Pflugberg ging es in das Bergschadensgebiet. Der Schweinetrail aus der Radrebellenrunde kostete den Einen die Spurtreue und Reinhold das Schaltwerk. Touraus wg. Techn. KO. Der Rest schaukelte dann uber Mechernich und den Pizzatrail in den Heimatstollen.

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